Willkommen auf der neuen Website der STAgenda21!

Viel Spaß beim Stöbern!!


In der STAgenda21 engagieren sich…

… „Bürger wie Du und Ich“ ehrenamtlich – unabhängig von Partei- und Einzelinteressen. Seit 1997 setzen wir uns für eine Lebensweise ein, die auch den Generationen nach uns viel Spielraum lässt, die zeigt, was nachhaltige Entwicklung in Starnberg bedeutet – gemäß dem Geist der UN-Konferenz von Rio 1992.

In acht Arbeitskreisen – offen für jedermann – denken, planen, beraten wir, machen Vorschläge, formulieren Anträge an den Stadtrat und setzen Ideen um. Im Lenkungskreis filtern und bündeln wir unsere Aktivitäten.

20 Jahre STAgenda – eine positive Bilanz

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Die lokale Agenda 21 Gruppe in Starnberg, kurz STAgenda, feierte am 21.11.2017 ihr 20jähriges Bestehen. 20 Jahre sind eine lange Zeit, viele Projekte wurden initiiert und auf den Weg gebracht. Drei Bürgermeister-Innen haben den Agenda 21-Prozess unterstützt, Heribert Thallmair, Ferdinand Pfaffinger und Eva John, die auch zur Feier eingeladen hatte und die Gäste begrüßte.

Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ entwickelten 1997 Stadträte verschiedener Fraktionen, Mitarbeiter der Verwaltung, sowie engagierte BürgerInnen ein Konzept für eine Agenda 21 in Starnberg. Der Stadtrat unter Bürgermeister Heribert Thallmair gab grünes Licht für die Gründung von zunächst sieben Agenda-Arbeitskreisen und die Einrichtung eines Lenkungskreises, einem zwischen Stadtrat, Verwaltung und Arbeitskreisen vermittelnden Gremium, dem Stadträte und -rätinnen, die Leiter und Leiterinnen der Arbeitskreise sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verwaltung angehören. Etwas später kam auf Antrag und zur Unterstützung der STAgenda die Berufung des Umweltbeauftragten Thomas Bachmann für das Agenda-Büro der Stadt Starnberg hinzu.


Heribert Thallmair hatte zunächst einen kurzfristigen Agenda 21-Prozess zur Erstellung eines Leitbilds geplant. 2001 nach dreijähriger Vorarbeit war das STAgenda Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung in Starnberg entwickelt, das der Stadtrat dann auch verabschiedet hat. Die Erkenntnis, dass der Agendaprozess kein kurzer sondern ein langwieriger Prozess sein wird, setzte sich durch. Es galt das umzusetzen, was im Leitbild beschrieben ist.

Zum 10jährigen Bestehen 2007 wurde das Leitbild von den STAgenda Arbeitskreisen nochmals überarbeitet und ebenfalls vom Stadtrat verabschiedet. Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger lobte aus diesem Anlass die STAgenda als positive Bürgerinitiative, die einen wesentlichen Anteil am Entscheidungsprozess des Stadtrats habe.

Eingeladen zum STAgenda-Fest war auch Thomas Ködelpeter von der Akademie Linden, der die STAgenda ein Stück weit begleitet hat. In einem kurzen Festvortrag zog er eine positive Bilanz für die zurückliegenden 20 Jahre und zeigte die wesentlichen Erfolge der STAgenda auf. Er wünschte der STAgenda weiterhin eine gute Hand.

Die meisten Leiter der mittlerweile acht Arbeitskreise sind Personen der ersten Stunde, die seit Jahren mit großer Ausdauer ihre Ziele bzw. Projekte verfolgen. Der Arbeitskreis „Energie und Klimaschutz“ arbeitet beispielsweise daran, die Energiewende in Starnberg voranzubringen. Er kann für sich verbuchen, dass neben zahlreichen umgesetzten Vorhaben ein Quartierssanierungskonzept für die Gartenstadt Söcking erarbeitet und für die Umsetzung desselben ein Sanierungsmanager bestellt wurde. Erwähnenswert ist auch das Förderprogramm der Stadt Starnberg für energiesparende Maßnahmen für private Hausbesitzer, das vom Arbeitskreis eingebracht wurde und seit 2011 erfolgreich läuft. Der Arbeitskreis „Verkehr“ entwickelte Vorschläge für ein Radwege-Netz, arbeitete mit am neuen Buskonzept für den Landkreis oder am Verkehrsentwicklungsplan der Innenstadt. Um die gesellschaftliche und kulturelle Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und von benachteiligten Kindern will sich in Zukunft der Arbeitskreis „Schule und Soziales“ kümmern. Der Arbeitskreis „Natur und Landschaft“ steht für den Erhalt der Moose, der innerstädtischen Bäche und Höhenrücken und des Maisinger Tals. Für sauberes Trinkwasser und Müllvermeidung, z.B. für die Einführung eines Pfandsystems für Coffee-to-go-Becher, setzt sich der Arbeitskreis „Natürliche Ressourcen“ ein. Der Arbeitskreis „Kunst und Kultur“ versucht mit künstlerischen und kulturellen Aktivitäten das Bewusstsein für eine lebenswerte Zukunft zu schärfen. So ist er z.B. immer wieder mit der Bemalung düsterer Unterführungen beschäftigt oder organisiert öffentliche Befragungen vor anstehenden Wahlen. Es ist aber auch so, dass es zwei Arbeitskreise „Bauen“ und „Wirtschaft“ in der Vergangenheit nicht leicht hatten. Immerwährende kontroverse Diskussionen führten dazu, dass der Arbeitskreis Bauen derzeit ruht, ein neuer Leiter wird gesucht. Die Belange des STAgenda Arbeitskreis Wirtschaft gingen im neu geordneten Stadtmarketing von Starnberg auf. Eine neue Aufgabe ist die Mitwirkung in der Steuerungsgruppe für die Fairtrade-Kommunen im Landkreis Starnberg.

Auch die amtierende Bürgermeisterin Eva John schätzt die Arbeit der STAgenda wegen ihrer Überparteilichkeit; die fachliche Kompetenz der engagierten Bürgerinnen und Bürger ziehe sie gern in die kommunalpolitischen Entscheidungsfindungen ein. Die STAgenda wird sich auch weiterhin einbringen, um das Bewusstsein für eine lebenswerte Zukunft für Alle zu schärfen.

Als am 31. Januar 2018 eine Arbeitskreisleiterin für das 20-jährige Engagement mit dem „Grünen Engel“ von der Bayerischen Staatsministerin Ulrike Scharf in einem Festakt geehrte wurde, dann ist das eine Auszeichnung für alle STAgenda-Aktiven in Starnberg. Mit dieser Aufmerksamkeit bekommt der Wunsch nach weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern oder Projekt-Partnerschaften einen neuen Impuls. Interessierte sind jedenfalls herzlichen willkommen!

Im Flyer der STAgenda21 oder auf dieser Internetseite finden Sie mehr Informationen – sachlich, konstruktiv und unterhaltsam. Wenn Sie sich engagieren wollen, mailen oder rufen Sie uns bitte an. Sie sind herzlich willkommen unter dem Motto: „Du bist Starnberg!“

Leitbild

Wie unsere Stadt lebt…

STAgenda 21 von Veränderung. Damit sich Starnberg ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig entwickelt – gemäß der UN-Konferenz in Rio 1992 – haben wir Grundsätze und Ziele auf bebilderten 25 Seiten formuliert.

Leitbild STAgenda

Leitbild im pdf Format